Wasser einsparen

Wasser ist ein hohes Gut. Es ist klar, durchsichtig und nahezu geschmacks- und geruchlos – und doch gibt es nichts Wertvolleres auf der Welt. Der jährliche Weltwassertag am 22. März soll das Bewusstsein für den Umgang mit der Ressource schärfen und ruft zu einem ganz persönlichen WasserCheck auf.

Mit dem jährlichen Weltwassertag wollen die Vereinten Nationen (VN) die Menschen motivieren, sich durch Aktionen und Initiativen sowie durch Aus- und Fortbildung für die Realisierung eines nachhaltigen Wasserressourcen- und Gewässermanagements einzusetzen. In diesem Jahr 2019 steht der Weltwassertag unter dem Motto „Leaving no one behind – water and sanitation for all“ – „Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“.

In einer hochentwickelten Gesellschaft wie der unseren, ist es jedermanns Pflicht verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen.

Alle Staaten sind aufgefordert, den Weltwassertag der Umsetzung der VN-Empfehlung zu widmen und geeignete, konkrete Aktionen auf nationaler Ebene durchzuführen. Informationen zum Weltwassertag stehen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Natur und nukleare Sicherheit zur Verfügung.

Gerade weil der wertvolle Rohstoff hierzulande für jedermann jederzeit zur Verfügung steht, ist es wichtig, das Bewusstsein dafür zu schärfen und jede Verschwendung unbedingt zu vermeiden. Dabei befinden wir uns seit Jahren auf einem recht guten Weg:

Lag der Pro-Kopf-Verbrauch in den 1990er-Jahren noch bei über 140 Litern täglich, benötigt heute jeder Deutsche nur noch 120 Liter Wasser pro Tag. Die Reduzierung der vergangenen Jahre ist nach Ansicht der Experten auf den Einsatz  moderner Geräte zurückzuführen. Ohne Innovationen, die das Einsparen von Wasser nahezu ohne jeden Komfortverlust ermöglichen. wäre die Trendwende aber sicherlich nicht so schnell und nicht so nachhaltig verlaufen.

Der persönliche WasserCheck

Ein Rundgang durch die eigene Wohnung zeigt, wie weit sich Innovationen durchgesetzt haben und in den Alltag integriert sind. Es geht aber nicht nur um die Hardware, wie zum Beispiel die Einhandmischer statt der zwei Drehknöpfe am Waschbecken und die Betätigung der Spartaste  an der WC-Wasserspülung – dank neuer Technologien kann der Austausch alter Geräte, zum Beispiel Waschmaschinen und Geschirrspüler, durch einen passenden Ersatz, die Wasserdurchlaufmenge enorm reduziert. Noch mehr Ersparnis ist möglich, wenn hier und da Kleinigkeiten geändert werden:

  • häufiger duschen statt baden,
  • beim Händewaschen und Einseifen zwischendurch den Wasserhahn schließen,
  • einen Zahnputzbecher nutzen,
  • den Geschirrspüler im Öko-Waschgang betreiben,
  • Obst und Gemüse in einer Schüssel reinigen,
  • die Waschmaschine voll beladen und auf die Vorwäsche verzichten.

Nur wenige Boote sind auf dem Schaalsee zugelassen / ©E. Dornblut

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März ernennen das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland und der Global Nature Fund den Schaalsee zum „Lebendigen Seen des Jahres“ 2019. Im ehemaligen Grenzgebiet zwischen BRD und DDR gelegen, stehen der zu großen Teilen in Privatbesitz befindliche Schaalsee und die umliegenden Feuchtgebiete beispielhaft für die Bundesländer übergreifende Naturschutzarbeit entlang des Grünen Bandes und für die Umwandlung der Nachteile ehemaliger Grenzregionen zu hohem Naturschutzwert und attraktivem Erholungsziel.

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