Neue Mobilität in der City

An der Gogrevestraße in Düsseldorf Bilk starten nun im Februar 2021 die Bauarbeiten auf dem 2.950 m² großen Grundstück: Die Immobilie wird von der Garbe Immobilien-Projekte GmbH realisiert und weist insgesamt 71 Eigentumswohnungen auf einer Gesamtfläche von rund 5.680 m² auf. Mit Einheiten von 1- bis 5-Zimmern werden verschiedenste Zielgruppen angesprochen. Im Rahmen der Konzeptionierung wurde für dieses Vorhaben ein ambitioniertes Ziel definiert: Nur die Hälfte der zukünftigen Bewohner:innen sollen einen eigenen PKW benötigen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2023 geplant.

„Wir sind hier mitten in einer Stadt der kurzen Wege. Da ist es für viele Menschen nicht mehr zeitgemäß, unbedingt ein eigenes Auto zu besitzen.“, erläutert Ivo Gotsche, Leiter des Regionalbüros NRW der Garbe Immobilien-Projekte GmbH. „Mit unserer Idee für das GO greifen wir genau diesen Trend auf und zeigen gleichzeitig die Optionen alternativer Mobilitätskonzepte.“

Künftig werden BewohnerInnen des GO insgesamt fünf E-Pedelecs, davon zwei Lastenräder, zur Verfügung stehen. Zudem kann bei Bedarf ebenfalls ein Elektroauto temporär geliehen werden, das sich vor Ort befindet. Über eine Smartphone-App wird die Buchung der jeweiligen Optionen koordiniert. Jeder, der ein eigenes Elektro-Fahrzeug mitbringt, kann auf die Vorrüstung zur Ladung der Fahrzeuge zugreifen. Damit die unkomplizierte Aufladung gewährleistet werden kann, hat Garbe Immobilien-Projekte einen Transformator der Stadtwerke Düsseldorf im Untergeschoss eingebaut.

„Das Bedürfnis heutiger Stadtbewohner für neue Ideen zur Mobilität wird immer größer. Das bestätigen auch die aktuellen Vertriebszahlen“, sagt Ramona Wilms, Vertriebsleiterin der Garbe Immobilien-Projekte GmbH in NRW. Schon jetzt ist ein Viertel der Wohnungen verkauft oder reserviert.

Das Düsseldorfer Büro Konrath und Wennemar verantwortet den architektonischen Entwurf. Dieser zeichnet sich durch drei Altane aus. Durchquert man das Vorderhaus, so gelangt man in einen beruhigten Hofbereich, der für die Bewohner einen autofreien und geschützten Raum bietet, um zu spielen, zu entspannen und sich auszutauschen.

„Die Kernaufgabe des Projekts ist beispielhaft für die Bauaufgaben unserer Zeit. Themen, wie die Energieversorgung, das Mobilitätskonzept, aber insbesondere auch die sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen an unser Wohnumfeld bestimmen das Konzept. Eine bauliche Verjüngungskur für den Stadtteil- mit Vorbildfunktion“, beschreibt Architekt Harald Wennemar das Projekt.

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