Elektro-Tretroller erobern die Straßen

Viele Innenstädte ersticken im Stau. In den USA sind Elektro-Tretroller der neue Trend. Sie sind in Washington an jeder Straßenecke zu finden. Sie werden per App freigeschaltet und können überall abgestellt werden. Vor allem für kurze Distanzen, um von der Metrostation zum Büro zu fahren sind sie am rechten Fahrbahnrand unterwegs. Zwei, drei Mal stößt man sich ab, der Rest funktioniert mit einem Hebel am Lenker. Eine Handbremse und einen Ständer zum Abstellen gibt es auch. Die US-Start-Ups Bird und Lime haben großen Erfolg und wachsen inzwischen auch international.

Die Kehrseite des Booms: sicheres Fahren ist nicht einfach

In den USA mussten seit Ende 2017 nach Unfällen mit E-Scootern mehr als 1500 Menschen wegen Verletzungen behandelt werden, wie es in einer Untersuchung des Verbrauchermagazins „Consumer Reports“ heißt. Ärzte berichteten von Prellungen, Nasenbrüchen und Unterarmbrüchen.

In Deutschland gibt es noch keine Straßenzulassung

Das könnte sich im Frühjahr 2019 ändern. Die Firma Metz Mecatech und der Autobauer BMW wollen mit E-Scootern Erfolg haben. Und immer mehr Firmen bringen Elektro-Tretroller auf den Markt. Elektro-Tretroller sind praktisch: Wendig, klein, leicht zu transportieren. Mit nur einer Akkuladung bringt sein Elektromotor den Moover etwa 15 bis 20 Kilometer weit. Etwa 2000 Euro sollen die wendigen Flitzer kosten. Ein stolzer Preis – zumal sich ein paar Hundert Meter auch mit einem Tretroller ohne Batterie relativ flott zurücklegen lassen.

 

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